Friede, Freude Eierkuchen in den Mittwochsreden des Staatsbesuchs. Dennoch dürfen wir nicht unterschätzen, daß Juschtschenko als erst 22. ausländisches Staatsoberhaupt in der Geschichte der Bundesrepublik vor dem Parlament reden durfte. Vor ihm waren z.B. Kofi Annan, Wladimir Putin, Königin Elizabeth II., Jacques Chirac, Vaclav Havel und George W. Bush am Rednerpult.
Die Reden waren nett, haben aber natürlich nichts wirklich Neues gebracht (wie erwartet): Thierse wies den Eindruck zurück, Ukrainer würden bei uns pauschal als potentielle Kriminelle betrachtet,
Das Gegenteil ist richtig: Ukrainerinnen und Ukrainer sind uns in Deutschland genau so willkommen wie alle anderen Gäste.Schaun wir mal, was bei der nächsten Einladung meiner jungen unverheirateten Freundin alles passiert.
Thierse, der auch bei Juschtschenkos Amtseinführung dabei war, weiter:
Juschtschenko berichtet, die Mörder Gongadses seien gefaßt und geständig:
Man beginne nun, das „schauerliche Mal vom Gesicht der Ukraine zu entfernen“. Man werde nicht ruhen, bis man auch der Hintermänner und der Auftraggeber habhaft werdeUnd, natürlich das allgegenwärtige Mantra von Wiktor Andrijowytsch:
In seiner [...] Rede machte das ukrainische Staatsoberhaupt weiterhin deutlich, der Sieg der „orangenen Revolution“ habe bewiesen, dass seine Landsleute sich als Europäer fühlten. Die Ukraine sei ein europäischer Staat, auf der Grundlage der gemeinsamen Ziele und Werte. Die deutschen Abgeordneten bat Juschtschenko, das Streben seiner Nation zu unterstützen.Schade, daß nicht das wörtliche Transkript von Juschtschenkos Rede verfügbar ist, vielleicht kommt es ja noch.
Thierse-Rede auf www.bundestag.de
Zitierte Meldung aus www.bundestag.de
von elya, 9.03.05
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„Aber zurück zu dem Bild, das mir nicht aus dem Kopf geht: der kleine Junge, versunken in die Betrachtung des Flusses. Da drüben beginnt die Neue Welt.“